Dies sind einige Gründe, die die Kosten in die Höhe treiben. Nicht unbedingt einen einzelnen grossen Posten, aber dafür hunderte kleine. Hier eine Minute mehr Aufwand, dort eine Fehlerquelle durch veraltete Daten. All die kleinen Aufwände, die durch aufwendige Prozesse generiert werden, führen zu höheren Kosten. Insbesondere Personalkosten, aber auch Mietkosten oder einfach die verlorene Zeit und die fehlende Geschwindigkeit, in welcher interagiert wird.
Für sehr kleine Firmen und Start-ups gibt’s hier vorerst eine gute Nachricht. Denn diese können praktisch bei null anfangen und direkt mit dem papierlosen Büro loslegen. Je weniger Personen involviert sind, desto einfacher ist die Organisation. Und genau hier liegt die Krux: Organisation, Planung und Struktur sind das A und O. Es ist unglaublich wichtig, die Prozesse zu kennen und zu wissen, wo man aktuell noch mit Papier arbeitet.
Bei einer Umstellung zum papierlosen Büro, sagen wir in einem mittelgrossen Unternehmen mit ungefähr 100 Mitarbeitenden und verschiedenen Abteilungen, ist das schon gar nicht mehr so einfach. Darum ist es auch fast unmöglich von heute auf morgen das ganze Unternehmen umzustellen. Da ist Chaos vorprogrammiert. Das papierlose Büro ist ein Prozess. Und da bekanntlich der Fisch vom Kopf her stinkt, empfiehlt es sich, dass sich zunächst das Management umstellt. Andernfalls hat der Rest der Unternehmung keinen Anreiz, ihre Abläufe und Arbeitsweisen zu ändern, wenn «die da oben» normal auf Papier weiterarbeiten. Danach werden Abteilungen nahe dem Management digitalisiert, und so weiter und so fort.
Eine zentrale Rolle hat die interne und externe Kommunikation. Für die verschiedenen Abteilungen und Stufen ist sie ein wichtiges Instrument für ein papierloses Unternehmen. Doch wie werden Nachrichten, Gespräche und Daten untereinander getauscht? Es gibt mittlerweile eine Vielzahl von Tools und Lösungen. Es lohnt sich, diese genau anzuschauen und auszuprobieren. Jedes Unternehmen hat individuelle Bedürfnisse und Voraussetzungen und je besser eine Software diesen Bedürfnissen gerecht wird, desto schneller lassen sich alle Beteiligten darauf ein.
Nicht zuletzt ist Pragmatismus gefragt. Es ergibt keinen Sinn erst mal alle alten Dokumente zu digitalisieren. Denn seien wir ehrlich: Wie oft werden diese wirklich gebraucht. Ab dem Moment, wo man beschliesst, das papierlose Büro einzuführen, müssen also keineswegs sämtliche Dokumente digitalisiert werden. Irgendwann, wenn das papierlose Büro Realität ist, und es immer noch Sinn ergibt und man die Zeit aufbringen kann, hat man immer noch die Möglichkeit die alten Dokumente einzuscannen.

Dann spannen wir Sie nicht weiter auf die Folter. Hier unsere Ratschläge für das papierlose Büro:
Mit diesen Tipps sind Sie nun gut gerüstet, vom Papier-Zeitalter in die digitale Welt einzutreten. Intusdata verfügt über die richtigen Lösungen, Ihr Treuhandbüro zu digitalisieren. Lassen Sie sich von uns beraten. Wir stehen Ihnen kompetent zur Seite.
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So arbeitet man heute
Klarheit bei Prozessen & Reporting